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Girls Day beim Dachdecker in Oldenburg

Um 5:40 Uhr ging es los nach Oldenburg zur Dachdeckerei “Dächer von Hayes”. Das hieß für mich: Früh aufstehen!  In Oldenburg angekommen lernte ich Herrn Klüver kennen, der mich mit Zollstock und Zimmermannsbleistift ausstattete. Um 6:30 Uhr wurde ich dem Team vorgestellt und (welch Wunder) da saßen NUR Männer.

Mit dem Team Fabi & Karsten ging es dann auch schon los, das Auto aufzuräumen. Anschließend mussten wir im Lager Bleche zuschneiden und biegen. Dabei musste ich mein ganzes Körpergewicht einsetzen und Fabi stand nur lachend daneben. Für ihn war es nur eine Armbewegung. Also erste Erkenntnis – für den Beruf des Dachdeckers benötigt Mann/Frau Kraft!

Anschließend ging es dann ins Auto und los zur Baustelle! Auf dem Plan stand: Eine Gaube verkleiden. Zuerst haben wir die Baustelle eingerichtet, unsere Materialien zurecht gelegt und angefangen, die Bleche an ein Stück Bleiband zu verlöten. Dann ging es auf das Dach, um die Bleche anzunageln. Ich habe es nicht hinbekommen und mir nur auf die Finger gehauen. Da es immer noch sehr früh und noch dazu sehr kalt war, durfte ich einen Spaziergang zum warm werden machen. Zweite Erkenntnis: Ein Dachdecker ist draußen und der Witterung ausgesetzt.

Nach einem kleinen Frühstück ging es wieder hoch auf das Dach und wir hatten angefangen, die Gaube zu verkleiden. Bretter, Akkuschrauber und Schrauben mussten auf das Gerüst hochgebracht werden. Fabi brauchte noch eine Wasserwaage und rief Karsten zu: “Gib mir mal den kleinen Klugscheißer”, aber er hatte ihm die nicht gegeben, sondern auf das Dach geworfen und Fabi hatte sie gefangen. Dritte Erkenntnis: Entweder mehr Wege gehen oder Werfen und Fangen können!

Um 12:00 war erstmal Mittagspause. Anschließend ging es auch schon weiter mit der Arbeit, aber wir hatten oben auf dem Gerüst keine Stichsäge, also hatte Fabi Karsten nach einer gefragt und ich dachte, er nimmt sie unter den Arm und trägt sie die Leiter hoch. Aber da war es schon geschehen: Karsten hatte sie geworfen und Fabi gefangen, genau wie die Wasserwaage nur, dass es eine Säge war. Vierte Erkenntnis: Teamfähigkeit und Vertrauen in seine Kollegen ist gefragt.

Um 14:00 Uhr wurde ich wieder von meiner Mutter abgeholt.

Ich danke Fabi und Karsten für einen tollen und lehrreichen Vormittag mit einem guten Einblick in den Beruf des Dachdeckers. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Danke an die Firma Haye für die Möglichkeit, meinen Girls-Day bei ihnen zu bestreiten.

Antonia Milbredt

3 Kommentare
  1. Fine und Emelie
    Fine und Emelie sagte:

    Wir beide finden den Artikel sehr spannend, da es zeigt, dass nicht nur Männer diesen Beruf ausführen können, sondern auch Mädchen. Wir beide freuen uns jetzt noch mehr als vorher auf den Girlsday. 🙂

    Antworten
  2. Constantin Milbredt
    Constantin Milbredt sagte:

    Hallo Antonia,
    Ich finde das du den bericht sehr toll geschrieben hast.
    Er war sehr informativ und an der einen oder anderren stelle auch lustig.
    Danke das du dir so viel mühe gegeben hast.

    LG
    Dein Bruder Constantin.

    Antworten
  3. Hans-Michael Kiefmannh
    Hans-Michael Kiefmannh sagte:

    Ein sehr guter Bericht der Werbung macht für:
    Den Beruf des Dachdeckers
    Die Firma Haye
    Den Girlsday
    Die Verfasserin des Berichts
    Sehr gut! Bravo!

    Antworten

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