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Palmöl-Plantagen gefährden den Regenwald

Ohne, dass wir es wissen, enthält ca. jedes zweite Produkt im Supermarkt Palmöl. Der Grund ist, dass Palmöl oft verwendet wird, weil es billiges Fett ist und damit Produktionskosten eingespart werden.

Für neue Plantagen werden weiterhin zahlreiche Hektar Regenwald gerodet. Stand 2020 waren es 19 Million Hektar in Gebieten rund um den Äquator. Von 1990 bis 2017 hat sich der Anbau verdreifacht. Auch andere Pflanzenöle benötigen Fläche – und zwar mehr als Palmöl. Durch die steigende Nachfrage wachsen auch die ökologischen und sozialen Probleme. Egal ob Palmöl, Kokosöl, Raps- oder Sonnenblumenöl, es führt kein Weg daran vorbei, den Anbau und Konsum weltweit zu minimieren.

 

Info des WWF: “Etwa 75 % des weltweit produzierten Palmöls wird direkt oder indirekt als Nahrungsmittel verwendet, d.h. auch in verarbeiteten Produkten wie Margarinen und Schokoladenaufstrichen, Wurstwaren und Backwaren. Dazu wird es in der Futtermittelproduktion eingesetzt und landet in den Trögen von Geflügel, Schweinen und Rindern. Eine erhebliche Menge wird für Kerzen verwendet und es wird genutzt, um Altpapier zu entfärben, um Pflanzenschutzmittel herzustellen oder Liquids für E-Zigaretten, Kunststoffe, Farben und Lacke zu produzieren. Palmkernöl findet sich in industriellen Anwendungen, in der Reinigungs- und Kosmetikindustrie in Tensiden, Emulgatoren, Emulsionen oder Glycerin.” (www.wwf.de)  

Tipp: Mit der App Code Check kann man den Barcode eines Artikels einscanen.

So sieht man auf einen Blick ob der Artikel vegetarisch, vegan, glutenfrei oder laktosefrei ist oder auch ob sich Palmöl, Mikroplastik usw. in ihm  befinden.

Achtung: Diese Produkte enthalten Palmöl!

  • Butter und Margarine
  • Schokolade und Pralinen
  • Kekse und Brotaufstriche
  • Schokocremes
  • Babynahrung
  • Fertiggerichte
  • Tütensuppen
  • Kosmetikartikel und Kerzen
  • Biodiesel

Emma

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